Akong Rinpotsche –

Ein bemerkenswertes Leben


mit Hanna Hündorf und anderen

Freitag, 31. August –

Sonntag, 2. September 2018

06.09.

         Tong-Len, die Meditation des

Gebens und Nehmens,

20 Uhr

Karma Chang Chub Choephel Ling

Liebe Dharmafreund*innen und -Interessierte,

Liebe Dharmafreund*innen und -Interessierte,

nach dem Kurs mit Drupön Khenpo wird die Meditation der Geistesruhe für 3 Wochen ausfallen. Ab 29. 8. findet sie wieder statt.

Da viele Sanghamitglieder keine Karten für die Veranstaltung mit S.H. Dalai Lama am Donnerstag, 20. September, 9.30 Uhr in der Stadthalle bekommen haben, werden wir eine Übertragung in unserem Yoga-Raum organisieren und anschließend dieses kostbare Ereignis mit einem Büffet feiern. Dazu werden wir auch Lama Sönam Rabgye, Lama Kelzang Wandi und Lama Kunga Dordsche einladen, für die wir Karten bekommen haben!


Herzliche Grüße, Dorothea


Akong Rinpotsche –
buddhistischer Meditationsmeister, Therapeut und Initiator sozialer Projekte


    
Wochenendkurs im Tibetisch-Buddhistischen Meditationszentrum in Handschuhsheim, 31. 8. – 2. 9. 2018,
mit Filmvorführung, Vorträgen und Übungen



Akong Rinpotsche (1939 - 2013) war einer der ersten tibetischen Lehrer, die nach ihrer Flucht aus Tibet in den sechziger Jahren in den Westen kamen. Gemeinsam mit Chögyam Trungpa Rinpotsche gründete er 1967 das erste tibetisch-buddhistische Meditationszentrum und Kloster in Europa, Kagyü Samye Ling in Schottland, das er bis zu seinem Tod 2013 leitete. Neben der Bewahrung und Förderung des Buddhismus tibetischer Prägung war sein Lebenswerk den Themen Therapie und Heilung sowie sozialen Projekten gewidmet.

Akong Rinpotsche war als Arzt in tibetischer Medizin ausgebildet und erarbeitete gemeinsam mit westlichen PsychotherapeutInnen eine buddhistische Therapieform: Tara Rokpa (Rokpa ist das tibetische Wort für Hilfe). Sie zeigt einen Weg der inneren Entwicklung, der von einer therapeutischen Ebene bis zur meditativen Schulung reicht. Auch im tibetisch-buddhistischen Meditationszentrum in Heidelberg führte Akong Rinpotsche in diesen Übungsweg ein, der es ermöglicht, als Mensch zu reifen, kreativer und mitfühlender zu werden und das ursprünglich Gute in uns und anderen wahrzunehmen. Voraussetzung dafür ist, dass wir beginnen, uns für die eigene innere Erfahrung zu öffnen, wie auch immer sie gerade ist.

Darüber hinaus lehrte und lebte Rinpotsche soziales Engagement. Im Jahr 1980 gründete er die Hilfsorganisation ROKPA in Zürich, 1986 den Verein ROKPA-Deutschland e.V. Es folgten weitere 18 Organisationen weltweit zur Verwirklichung von Hilfsprojekten in den tibetischen Gebieten Westchinas, in Nepal und Simbabwe.

Zu Beginn des Wochenendkurses werden wir den preisgekrönten Dokumentarfilm von Chico Dall`Inha über das Leben und Wirken von Akong Rinpotsche zeigen: Akong – A Remarkable Life (2017, englisches Original mit deutschen Untertiteln). Wir erfahren, wie der junge Akong Tulku, dem es bestimmt schien, Abt eines Klosters in Ost-Tibet zu werden, nach der chinesischen Invasion über den Himalaya nach Indien fliehen musste. Der gefährliche Weg dauerte 10 Monate. Von den 300 Menschen, die gemeinsam aufbrachen, überlebten nur 13. Auch Akong war mit dem Tod konfrontiert und legte das Versprechen ab, sein Leben, wenn er es behalten sollte, ganz der Unterstützung anderer zu widmen. Für den Rest seines Lebens hielt er dieses Versprechen ein und gab, was jeweils gebraucht wurde – buddhistische Unterweisungen und therapeutische Methoden zur Heilung. Für Waisenkinder gründete er Heime und Schulen, bedürftige und kranke Menschen versorgte er mit Nahrung, Unterkunft und medizinischer Nothilfe in Ländern wie Tibet, Nepal und Simbabwe.
So wurde er zum inspirierenden Beispiel, wie wir Mitgefühl in unserem täglichen Leben praktizieren können.
Schülerinnen von Rinpotsche, die buddhistische Lehrerin Hanna Hündorf und die Tara Rokpa-Therapeutin Marga Spinner werden nach der Filmvorführung Fragen beantworten.


Am Samstagmorgen wird Hanna Hündorf über Akong Rinpotsche als spirituellen Lehrer sprechen: Samye Ling - der spirituelle Weg.

Tara Rokpa, der therapeutische Prozess, wird am Samstagnachmittag von Dr. med. Ulrich Küstner vorgestellt und anhand von angeleiteten Übungen erfahrbar. Dr. Küstner
ist Facharzt für Pneumologie und ärztlicher Psychotherapeut mit Schwerpunkt Psychosomatik und Ausbildungen in Konzentrativer Bewegungstherapie und Verhaltenstherapie. Er ist Lehrtherapeut für Tara Rokpa und Mitglied des Beirats der Society for Meditation and Meditation Research.

Am Sonntagmorgen schließlich wird Hanna Hündorf einen Diavortrag zu den Aktivitäten von ROKPA in Tibet und Nepal zeigen und Fragen beantworten.

Hanna Hündorf lebte von 1983 – 1997 in Samye Ling. Sie begann die vorbereitenden
Übungen (Ngöndro) gemeinsam mit den Teilnehmern des ersten Dreijahresretreats
(1984-1988), war die Betreuerin des zweiten (1989-1993) und absolvierte das dritte
(1993-1997). Nach fünf Jahren im TTC Hamburg schloss sie eine weitere
Dreijahresklausur auf Holy Island ab (2002-2006). Dann kehrte sie wieder zurück nach
Deutschland und gibt seitdem Kurse in Kiel, im Samye Dzong Kirchheim unter Teck und
an anderen Orten.


Marga Spinner ist Dipl. Psychologin und Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Hakomi in eigener Praxis in Mannheim.
Seit 1979 leitet sie Kurse zu Hatha-Yoga in Heidelberg und an ihrem Wohnort in Heppenheim an.
Seit 2001 ist sie Tara Rokpa-Therapeutin.


Dr. med. Ulrich Küstner
ist Facharzt für Pneumologie und ärztlicher Psychotherapeut mit Schwerpunkt Psychosomatik. Ausbildungen in Konzentrativer Bewegungstherapie und Verhaltenstherapie. Seit 1998 ist er Tara Rokpa-Therapeut und Mitglied der Ausbildungsfakultät der Tara Rokpa-Therapeutenausbildung. Er hat den Arbeitskreis „Buddhismus und Psychotherapie“ in Berlin mitbegründet, der seit 2002 jährliche Tagungen in Berlin-Wannsee anbietet, und ist Mitglied des Beirats der Buddhistischen Akademie Berlin Brandenburg und der Society for Meditation and Meditation Research.


Freitag,  31. August 2018    20.00 -22.00 Uhr Filmvorführung mit Hanna Hündorf und Marga Spinner, Fragen und Antworten

Samstag, 1. September 2018    10.00 -12.00 Uhr Samye Ling, der spirituelle
Weg mit Hanna Hündorf

15.00 - 18.00 Uhr Tara Rokpa, der therapeutische Prozess, mit Dr. Ulrich Küstner
Sonntag, 2. September 2018    10.00 – 12.00 Uhr ROKPA in Tibet und Nepal,
                    Bildvortrag mit Hanna Hündorf

Kosten für den Kurs:        40,- Euro (bzw. 32,- Euro ermäßigt)
Kosten für einzelne Sitzungen:    10,- Euro (bzw. 8,- Euro ermäßigt)

Der Erlös wird zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in und um das Kloster Tsawa Dolma Lhakang, dem Stammkloster von Akong Rinpotsche im Distrikt Chamdo, Osttibet verwendet, insbesondere für Bildung und medizinische Versorgung.

 

Karma Chang Chub Chöphel Ling Friedensstrasse 20 69121 Heidelberg
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